WOLNZACH - Am vergangenen Wochenende wurde für die Jugendfeuerwehr ein BF-Tag abgehalten. Das bedeutet 24 Stunden lang den Alltag einer Berufsfeuerwehr zu erleben.

Die sieben Jugendfeuerwehrler aus Wolnzach zwischen 13 und 17 Jahren fanden sich am Samstag um 8 Uhr im Gerätehaus ein. Offizielle Programmpunkte waren gemeinsames Kochen, Arbeitsdienste wie Leiterprüfung und Fahrzeugpflege, Unterrichtseinheiten und dazwischen auch immer wieder Zeit zur freien Verfügung.
Was die Jugendlichen allerdings nicht wussten war, dass sich Jugendwart Benedikt Schmidt mit Unterstützung zahlreicher Helfer aus dem aktiven Dienst einige „Einsätze“ hat einfallen lassen.

Und so wurden die jungen Feuerwehrfrauen und –männer schon nach dem Frühstück zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Seniorenheim sowie zu Löscharbeiten zum Flugplatz Auhöfe gerufen. Am Nachmittag mussten sie dann zu einem PKW-Unfall mit eingeklemmter Person eilen.

Nach dem abendlichen Grillen wollte dann schon etwas Ruhe einkehren. Aber es standen noch einige Überraschungen an. So musste unter Zuhilfenahme der Drehleiter eine Person über einen Balkon gerettet werden und etwas später noch ein Brand auf einer Wiese abgelöscht werden.
Sichtlich geschafft ging es dann endlich in die Schlafräume. Allerdings währte die Ruhe nicht lange. Denn gegen 2 Uhr ertönte erneut der Alarm. Diesmal ging es um eine Personensuche, wozu größere Flächen ausgeleuchtet werden mussten. Erneut im Bett, war die Nacht aber kurz nach 7 Uhr schon wieder zu Ende. Jetzt mussten noch die Folgen einer Ölspur beseitigt werden.

Nachdem sich alle bei einem Frühstück wieder stärken konnten, ging es noch ans Aufräumen und danach wurden die Jugendlichen am Sonntag gegen 9 Uhr von ihren Eltern wieder abgeholt.

Als Resümee kann man sagen, dass es ein anstrengender Tag war, der aber allen Beteiligten trotzdem sehr viel Spaß gemacht hat. Bei der Bewältigung der verschiedenen Einsatzszenarien konnten die Jugendlichen ihr Können unter Beweis stellen und haben alle Aufgaben auch unter schwierigen Bedingungen hervorragend gelöst. Lediglich beim Küchendienst war noch Verbesserungspotenzial zu erkennen.

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